Toni schreibt und schreibt und schreibt – und braucht Ausreden fürs Hobby statt seiner Bachelorarbeit…

Toni räkelt sich und schaut auf die Uhr. Verdammt! Schon 11. Draußen war es stockduster… Das wird heut nix mehr mit joggen. Wieder war er so ins  Schreiben gekommen, dass er gar nicht bemerkte, wie die Zeit verging. Ok, wenn ich mit dieser Bachelorarbeit fertig bin, hole ich den Lauf nach.
Er musste lachen. Genau das gleiche hatte er sich gestern schon gesagt. Na, besser das Laufen aufschieben als das Schreiben… Toni war zufrieden mit sich. Geschafft, aber zufrieden. Morgen geht’s weiter…

Toni geht’s offensichtlich gut.

Er hat seine Bachelorarbeit im Griff. Das war aber nicht immer so! Wie schaffte es Toni, so ins Schreiben zu kommen? Hat er einen Trick, eine spezielle Technik? Hier ist seine Geschichte.

Schreiben ist leicht, wenn man Inhalte zum Schreiben hat…

Ok! Dann werde ich also erst mal viel lesen… dachte Toni. Er stapelte massenweise Quellen auf seinen Tisch, sagte allen und alles ab und vertiefte sich in die Bücher. Geholfen hat es, aber nur ein bißchen. Sein Kopf war bald voll mit vielen Infos. Aber sein Blatt blieb leer…
Je mehr Toni las, umso weniger blickte er durch. Nach ein paar Tagen hatte er die Inhalte der ersten Quellen schon längst wieder vergessen

Das war Tonis Bachelorarbeit-Phase 1. Und seine erste Krise…

Dann kam Phase 2… er fing an zu schreiben

Toni gab sich einen Ruck, räumte die Bücher ins Regal und fing einfach an zu schreiben. Nur mit ein paar Grundlagenbüchern. Und natürlich gleich auf dem Laptop. Das machte ihm Spaß. Die Seiten füllten sich.
Und in Toni keimte die Hoffnung, dass er jetzt den Bogen raushat.
Doch dann kams. Die Seiten mit den Grundlagen gingen zwar fix. Die meisten Definitionen waren klar. Viele Aussagen konnte er leicht umformulieren, übernehmen und fertig. Dann aber kamen die Details .
Plötzlich gab es so viele verschiedene Standpunkte und Schwerpunkte und Gesichtspunkte von Autoren, dass er nicht mehr wusste, welchen Quellen er vertrauen konnte. In diesen Tagen joggte er deutlich öfter und länger als sonst… Aber irgendwie musste er Text produzieren. Nur wie?

In Phase 3 hieß Tonis Devise: wie haben das andere Studis gemacht?

Das war nur eine kurze Phase… Toni suchte alte Bachelorarbeiten zu seinem Thema und las sich ein. Schon am ersten Tag kamen ihm Textpassagen irgendwie bekannt vor… Oh Mann, die hatten einfach aus älteren Arbeiten abgeschrieben… Ärgerlich machte er den Laptop zu, zog seine Joggingklamotten an und reagierte sich bei einem schnellen Lauf ab. Nicht auf die Arbeiten war er sauer, sondern auf sich. Beinahe wäre er in die Plagiatsfalle getappt…

So geht das nicht weiter, die Hälfte der Zeit ist schon um…

und ich habe noch nicht mal einen Plan für meine Eigenleistung…

Toni googelt nach Eigenleistung Bachelorarbeit.

Ein paar Links sehen gut aus. Eine Überschrift lautet: Wie schaffe ich meine Eigenleistung für die Bachelorarbeit? Passt für mich. 
Toni liest den Beitrag aufmerksam durch. Endlich mal ein paar handfeste Hinweise, wie er das Ganze angehen sollte. Er druckt die Seite aus und fängt an wie vorgeschlagen. Ein Durchbruch?

Natürlich hielt die Euphorie nicht lange an.

Bei den Einzelheiten für die Eigenleistung merkte er, dass bei seinen Grundlagen etwas fehlte. Er hatte weder eine Forschungsfrage noch Klarheit über seine Methodik…

Also wieder zu Google und diesmal nach Methoden für die Eigenleistung suchen. Ein paar grobe Ideen hatte er ja schon… Wieder fand er einen Blog-Artikel, wieder von dieser Aristolo-Seite. Das war doch die Seite mit der Eigenleistung…. Diesmal las er den Artikel noch aufmerksamer und achtete auch auf die anderen Infos auf der Seite. Dort war von einem Thesis Guide die Rede…

Toni geht auf die Seite mit dem Thesis Guide.

Die Überschrift verblüfft ihn, „In 31 Tagen zur Thesis“… Wow, die nehmen den Mund ja ganz schön voll. Aber was hatte er zu verlieren? Fürs Anmelden gab es einige Ebooks und Dateivorlagen zum Download. Dafür konnte er den Guide kostenlos testen.

Die Entdeckung des schnellen Schreibens

Plötzlich entdeckte er, wonach er schon seit Wochen gesucht hatte. Eine Technik für das Schreiben, 5 Seiten pro Tag stand da…

Er klickte und wollte die Details lesen. Mist! Dafür musste er den Thesis Guide buchen… Ok, ich schau erst mal, was es sonst noch so gibt… Die hatten auch Beispiele zu Methoden. Das Intro-Video war kurz und versprach mehr Details. Wieder wollte er lesen und wieder sollte er buchen. Die sind ja ganz schön überzeugt von ihren Inhalten, wenn sie dafür Geld nehmen…

Andere Seiten geben solche Tipps kostenlos raus. Was haben die denn so Besonderes?

Toni nimmt das Menü unter die Lupe.

Da standen Meilensteine und Sprints. Das mit den Sprints gefiel ihm gleich. Klare Ansage, einfach loslaufen. Bei manchen Sprints schüttelte er den Kopf. Soll das wirklich in ein paar Stunden gehen? Aber seine Neugierde war geweckt.
So eine detaillierte Aufteilung hatte er bisher nirgendwo gesehen… Auch im Seminar für die Bachelorarbeit an der Hochschule gab es nur einen groben Zeitplan. Die haben die Thesis ja richtig durchgeplant, dachte er bei sich…

Tonis Euphorie kehrte wieder zurück

Doch er traute seinem Gefühl noch nicht. Sollte das wirklich gehen mit diesem 31 Tage Masterplan? Ok, ich gehe diesen Plan jetzt mal durch. Im Starterpaket fand er die detaillierte Liste der Sprints und las sie aufmerksam durch. Die
Sprints sind ja auf die Kapitel im Text ausgerichtet, fiel ihm auf. Nun war ihm klar: das ist keine Sammlung von ein paar gut gemeinten, oberflächlichen Tipps, sondern ein Hardcore-Plan für das Schreiben einer Bachelorarbeit. Die bieten das ja sogar für die Dissertation an: In 200 Tagen zur Diss. Hammer, dachte Toni. Dauert sowas nicht Jahre?

Auch eine Facebook-Gruppe hat die Seite, für spezielle Fragen… Toni klickte auf beitreten und dachte bei sich…

Ok, jetzt hole ich mir den Guide

Er prüft kurz sein PayPal Konto und bucht den Guide. Als erstes liest er die Details über die Turbo-Schreibtechnik. 5 Seiten am Tag schreiben… Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und er musste laut lachen. Seit Wochen hatte er an seinem Haus gebaut, aber ohne einen Bauplan. Das musste ja schief gehen…

An diesem Abend dämmerte Toni…,

dass er seine Thesis in den Griff bekommen und rechtzeitig abgeben kann. Und dass sogar eine 1 drin ist. Das musste gefeiert werden, natürlich mit einem schönen langen Lauf. Das war übrigens Tonis letzter langer Lauf, bevor er in das Schreiben kam und die Ausreden für das NICHT Laufen brauchte statt für das NICHT Schreiben seiner Kapitel für die Bachelorarbeit.

Toni war in Hochstimmung. Er hatte offenbar einen echten Lauf…

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Der Autor des Thesis Guide - Silvio Gerlach

Silvio Gerlach „rettete“ als Thesis-Coach und Diss-Coach bereits Tausende Studis und Doktoranden vor dem „Niemals fertigwerden“ oder „Total scheitern“. Aus diesem reichen Erfahrungsschatz entstanden die beiden Leitfäden „Thesis-ABC – In 31 Tagen zur Bachelorarbeit oder Masterarbeit“ und der Dissertations-Guide „In 200 Tagen zur Diss – Der Diss Guide“. Sein Erfolgsgeheimnis sind in vielen Jahren erprobte und verfeinerte Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens.

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